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Montag, 31. Januar 2011

Maultaschen, Hummus, Gurkensalat – mix it

Manchmal möchte man alles auf einmal! salzig, cremig, süßlich, frisch, herzhaft etcetcect....
Hier unsere asiatische Variante schwäbischer Maultaschen – schmeckt großartig! Aber irgendetwas fehlte, ich brauche noch eine süßliche Bitternis – Hummus - why not? Und was knackiges, frisches, säuerliches – Gurkensalat mit Chili-Koriander-Dressing - perfekt! 


Asia-Maultaschen (oder schwäbische Dim Sums?)
Sorry – ich habe ein Päckchen Fertig-Maultaschen einer bekannten und vertrauenswürdigen Marke verwendet.
In Brühe vorgaren, abtropfen und in Stücke schneiden. Dann in Butter und etwas Zucker knusprig anbraten.
Dressing
4 Esslöffel dunkle Soyasauce (helle funktioniert bestimmt auch gut)
2 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Reisessig
2 Esslöffel flüssiger Honig
Alle Zutaten gut miteinander verquirlen, eventuell geröstete Sesamkörner dazugeben. Und dann über die "Dim Sums" tröpfeln oder diese in die Sauce tunken.


Hummus
1 Dose Kichererbsen ( noch besser natürlich getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen und gar kochen, aber manchmal muss es ja schnell gehen)
Saft einer Zitrone
4 EL Tahini (Sesampaste)
2-3 Knoblauchzehen
2 EL griechischer Sahnejoghurt
Halber Teelöffel Salz
3-4 Blätter frische Pfefferminze
Alle Zutaten im Mixer fein pürieren, je nach Geschmack! Eventuell mit ein wenig Wasser verdünnen. Mit frischer, glatter Petersilie, Paprikapulver und sehr gutem Olivenöl anrichten.


Gurkensalat
1 Salatgurke, halbiert, entkernt und in Scheiben geschnitten
Eine Handvoll gehacktes, frisches Koriandergrün
1 Esslöffel süße Chilisoße (aus dem Asialaden)
Limettensaft
Salz und Pfeffer
Alles Zutaten miteinander vermischen, kurz marinieren lassen.







Montag, 23. August 2010

baba ghanoush - auberginenmus

Shawarma, Hummus, Tabouleh.....im moment kommt bei uns viel arabisches auf den Tisch...weiß auch nicht wieso, ist so ein inneres Bedürfnis...meist schnell gemacht, frisch, gesund, herzhaft und seeehr befriedigend. Heute dann dieser Knaller. Baba Ghanoush, also Auberginenmus, mit diesem fantastischen Tahini (Sesammus) ist ja nicht jedermanns Sache, aber ich liebe es. Gut, dass ich den Teller ganz für mich alleine hatte und den Herren mehr nach Würstchen war...das Rezept hat mich umgehauen. So einfach. soo lecker.. muss man aber mögen. Einziger Haken vielleicht ist das lange Backen/Grillen der Aubergine im voraus, aber in dieser Stunde lässt sich so viel anderes erledigen...Hummus. Tabouleh usw...:-)


Baba Ghanoush (nach der wunderbaren Dede)


1 große Aubergine
1 Knoblauchzehe, mit etwas Salz und einem Messer sehr fein zerreiben)
Saft von 2 Limonen oder Zitronen
4 EL Tahini (in jedem gutsortierten türkischen Supermarkt erhältlich)
zum Dekorieren:
Paprikapulver
Olivenöl
frische Minze oder glatte Petersilie


Die ganze Aubergine bei 200 Grad ca. eine Stunde auf der mittleren Schiene backen (hier ruhig den ganz normalen Rost nehmen). Danach die heiße Aubergine in eine Plastiktüte packen und nochmal 20 Minuten abkühlen lassen. Jetzt lässt sich die Haut mühelos abziehen. Das übrigen Fruchtfleisch zerschneiden und mit der Gabel zerdrücken, bis man selbst mit der Konsistenz zufrieden ist. Dabei den Zitronensaft, Knoblauch und Tahini dazugeben. Auf einem Teller anrichten, mit den Kräutern bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

Dienstag, 15. Juni 2010

Tomaten-Tart-Tatin


...ohlala, so, nun aber weiter....voran ein kleiner Snack..zum Aufwärmen...

Tomaten-Tart-Tatin

1 Päckchen Kirschtomaten
1-2 EL Rosmarinnadeln
3 EL Balsamico-Essig
2 gehäufte EL Honig 
schwarzer Pfeffer, Meersalz
! Päckchen aufgetauter TK-Blätterteig oder frisch zum Ausrollen

Tomaten waschen, halbieren. Honig, Essig und Rosmarinnadeln erhitzen. Tomatenhälften mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen, darin offen ein paar Minuten dünsten. Wichtig ist, dass sie nicht zerfallen. Warten bis die Meitsen Flüssikeit verdunstet ist. Eine Tarteform (ca. 26 cm Ø) einfetten, Tomaten in die Form setzen. Man könnte jetzt auch noch schwarze Oliven oder geröstete Pinienkerne oder Ziegenkäse dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Ofen auf 200° vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen. Über die Tomaten legen. Überschüssigen Teig abschneiden und wieder darüberlegen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im Ofen (Mitte) in ca. 30-35 Min. goldbraun backen. Danach vorsichtig stürzen, kurz abkühlen lassen und mit Meersalz bestreuen.

Freitag, 23. April 2010

spinat-tapas und rucola-koriander-salat

Das Studium hat wieder begonnen und meine Küche vermisst mich. Und ich sie! Langsam routiniert sich aber der Uni-Alltag wieder und der Appetit ebenso. Auf einer Party letzte Woche habe ich dann diesen wunderbaren, schlichten und superleckeren Salat entdeckt. Und einfacher geht es fast gar nicht. Rucola und frischen Koriander im Verhältnis 3:2 miteinander mischen. 2 Handvoll Weintrauben (am besten natürlich kernlos) halbieren und dazugeben. Jetzt kann man eine einfache Vinaigrette (hier mit weißem Balsamico) untermischen. Dann Parmigiano reiben und großzügig über den Salat streuen. Voilá! Dazu einfach nur Baguette.
Da ich dann noch Blattspinat im Kühlschrank hatte, zwar nur tiefgefroren, gab es ein insgesamt sehr grünes Abendessen. 


1 TK Packung oder ein großer Beutel frischer Spinat
1 Handvoll Pinienkerne, vorher in einer trockenen Pfanne anrösten
1 Handvoll Rosinen
1 Knoblauchzehe, in Scheiben
Paprikapulver
Sahne, optional
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer


Frischen Spinat blanchieren, TK Spinat über einem Dämpfeinsatz auftauen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Knoblauch leicht anbraten (evtl. rausnehmen), Pinienkerne und Rosinen dazugeben, kurz mitbraten. Dann kommt der abgetropfte Spinat dazu, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und das Ganze ca. 15 Min. köcheln lassen. Ich gebe nach der halben Kochzeit gerne noch einen Schuss Sahne dazu, damit der Spinat cremiger wird - muss aber nicht sein.



Dienstag, 6. April 2010

glückliche ostern und sesam-sobas

Ostern hatten wir Glück. WIR sind eingeladen worden. Nicht dass ich nicht auch gerne zum Brunch geladen oder mir gerne Gedanken um ein Ostermenü gemacht hätte....aber so war es auch mal angenehm, sehr gesellig und schön. Man konnte sich ja auch in den Ruhezeiten in der Küche austoben. Hefezopf, klar! Hähnchensalad, Klassiker -  bei mir nur mit Johgurt und geschlagener Sahne, Mandarinen, Champignons und Ananas! Bärlauchpesto mit Parmesan, Pinienkernen und rotem Pfeffer, wunderbar! Sesam-Sobas, Abwechlung auf der Fernsehcouch, um mit Ben Hur zu leiden :-). und die kann ich nur weiterempfehlen....

Sesam-Sobas (nach Nigella Lawson)
250g Soba Nudeln (aus Buchweizen, zu finden im Asia-oder Biomarkt)
5 Frühlingszwiebeln, feine Streifen
75g Sesamkörner
2 TL Reisessig
5 TL Sojasauce
2 TL Sesamöl
2 TL Honig

Die Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie schön goldbraun sind. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, dann salzen und die Soba ca. 5 bis 6 Minuten bissfest kochen. Nach dem Abgießen mit kaltem Wasser oder Eiswasser abschrecken. Für das Dressing Essig, Soyasauce, Honig und Sesamöl gut verquirlen. Die Nudeln und die Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben. Das Dressing gut verteilen und zum Schluss die Sesamkörner untermischen. Damit sich die Aromen gut verbinden können, ca. eine halbe Stunde ziehen lassen. Schmeckt auch am nächsten Tag.
P.S. Das Dressing nehmen ich z. B. auch als Dip für ausgebratene Maultaschen. Mal was anderes, quasi japanisch-schwäbische Kooperation! Die asiatische Zutaten versuche ich immer im Asiamarkt zu holen, weil vieeeel günstiger - gerade Öl und Essig).

Donnerstag, 25. März 2010

brot & ...


Nein, ich werde nichts zu den Hackbällchen in Tomatensoße sagen, nein, auch nicht zur Melanzane Parmigiana, wobei dies eins meiner ablsuoluten Lieblingsspeisen ist. Vielleicht ein anderes mal. Heute wieder eine kleine Hommage an das schnöde, einfache, traditionelle Butterbrot. Zuvor das Tomatenbrot, heute Quarkbrot mit Radieschen. Hat nichts auf einem Food-Blog verloren? Doch! Denn gute Zutaten und ihr Zusammenspiel sind auch hier existenziell. Gutes Brot, egal aus welcher Kornecke, guter Quark, gute Butter, reife, fruchtige Tomaten, feste Gurken, frischer Schnittlauch, knackige Radischen, etc. etc. Bei einem Butterbrot sind der Phantasie zwar keine Grenzen gesetzt, kann aber viel falsch gemacht werden. In meiner Schule gab es einen Wettstreit unter Mitschülern, wer das beste, aufwändigste, im Endeffekt das dickste Pausenbrot dabei hat. Das war direkt spannend und besonders einer holte immer die paradiesischsten Kreationen aus der Brotbox. Ich erinnere mich auch in meiner Studienzeit vage an ein nächtliches Brot mit Gauda, Currysauce und Apfelmus....Heute brauche ich gar nicht so viel TamTam ums Drauf. Krustenbrot mit Butter und Salz ist herrlich genug und steht definitiv auf meiner Henkersmahlzeitliste. Also, ein Credo für das gute alte Butterbrot und vielleicht ein Anreiz als Alternativsnack zu all den Wraps, Bäcker-Süßteilchen, Macs und Co. Und Radieschen isst man auch viel zu selten. Dabei sehen die geschnitten sooo schön aus. Mahlzeit!


Donnerstag, 18. März 2010

snacks


Ganz kurz, ganz schnell, aber ziemlich gut. Tomatenbrot und geröstete Kichererbsen. Tomatenbrot ist Kindheit, das klassische, kalte Abendbrot mit guter Butter, noch besseren Tomaten, gehackter Zwiebel (heute nehme ich die milderen roten) und getostetem Graubrot. Ja, Graubrot, so hat man das damals noch genannt, oder? Und natürlich eine Prise Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle. Den Kichererbsensnack habe ich auf einem sehr symphatischen
Blog gefunden (TBD), zufällig, wie das im WWW nunmal so ist....

1 Dose Kichererbsen, kurz abgespühlt und abgetropft
1 EL Olivenöl
1 Teelöffel  oder mehr Cayenne Pfeffer, je nach Geschmack
1 Teelöffel Cumin oder Zitronenpfeffer oder Curry oder oder oder
1 Teelöffel Salz

Ofen auf 190 Grad vorheizen. Die Kichererbsen mit dem Öl und den Gewürzen vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. 30 bis 45 Minuten backen und dabei immer wieder vermischen, bis die Kichererbsen rundum schön "crunchy" sind. Auskühlen lassen.